| Rauchen verdreifacht Blasenkrebs-Risiko |
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Raucher haben ein drei Mal so hohes Blasenkrebs-Risiko wie Nichtraucher. Für Personen, die über viele Jahre hinweg geraucht haben und Raucher, die mehr als 20 Zigaretten am Tag konsumieren, ist dieses Risiko sogar noch größer. Studien belegen zudem die deutliche Verbindung von Zigarettenmenge und Dauer der Abhängigkeit mit einem Blasenkrebsrisiko. [4. August 2000] Dr. Maurice P. A. Zeegers und ihre Kollegen von der Maastricht-Universität in Holland haben die Daten von 43 Studien über das Rauchen und Blasenkrebs überprüft. Laut den Ergebnissen weisen Personen, die vor weniger als zehn Jahren zu rauchen aufhörten, ein um 23 Prozent höheres Risiko für die Entstehung von Blasenkrebs auf, als Ex-Raucher, die dem Laster vor mehr als einer Dekade entsagten (Cancer 2000;89:630-639). "Das Aufhören mit dem Rauchen ist zwar vorteilhaft, trotzdem haben Ex-Raucher im Vergleich mit Nichtrauchern noch immer ein erhöhtes Risiko", erklärt Zeegers. Auch entwickelten Männer und Frauen, die vor ihrem 20. Lebensjahr zur ersten Zigarette griffen, eher Blasenkrebs als Personen, die erst später in ihrem Leben mit dem Rauchen begonnen hatten. Es wird geschätzt, dass in Europa etwa 28 Prozent der Frauen und 43 Prozent der Männer rauchen. Der Zigarettenkonsum gilt als größter Risikofaktor für Blasenkrebs. Chemikalien aus dem Zigarettenrauch gelangen in die Blutbahn, werden durch die Nieren gefiltert und erreichen schließlich die Blase, bevor sie mit dem Urin ausgeschieden werden. In der Blase schädigen die Stoffe Zellen, was die Krebsentstehung begünstigt. (Quelle: Netdoktor)
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