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Ansprechpartner der Selbsthilfe Harnblasenkrebs e.V. und Geschäftsstelle:

Detlef Höwing, Petra Kuhn
Kirchhainer Damm 90
12309 Berlin

Tel.: +49 030 7440073
Hotline: 0178 - 2777132
info@selbsthilfe-harnblasenkrebs.de

 



 

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Reaktionen auf Chemikalien PDF Drucken E-Mail

Beispiele für artspezifische Unterschiede bei der Reaktion auf Chemikalien :

1) N,2-Fluorenylacetamid:

    a. verursachte Blasenkrebs bei männlichen und weiblichen Slonaker-Ratten
    b. verursachte Leberkrebs bei männlichen Wistar-Ratten und Brustkrebs bei weiblichen Wistar-Ratten
    c. verursachte Darmkrebs bei männlichen und weiblichen Piebald-Ratten

2) N-Nitrosodiethylamin:

    a. verursachte Lebertumore bei norwegischen BD II-Ratten, weißschwänzigen Ratten, Hühnern, Meerschweinchen, NMRI-Mäusen und syrischen Goldhamstern bei Dosen, die sich bei jeder Tierart um das Tausendfache unterschieden.

3) Ethyl carbamate:

    a. verursachte hohe Krebsraten bei bestimmten Mäuserassen, jedoch nicht bei der Mäuserasse X/Gf.

4) Dimethyl-Benzo-Alpha-Anthrazen:

    a. . verursacht Lymphoma bei schwedischen Mäusen
    b. verursacht Bronchialadenoma bei der Mäuserasse Strong A
    c. verursacht Hepatoma (Leberkrebs) bei männlichen anderen Mäuserassen

5) Benzidin:

    a. verursacht Blasenkrebs beim Menschen
    b. . verursacht Tumore in Hörnerv, Darm und Leber bei Mäusen

6) Carbontetrachlorid (CC1):

    a. verursacht Lebertumore bei Mäusen
    b. verursacht Leberzirrhose bei Ratten

7) Chloroform (CHC1) (siehe oben)

    a. erzeugt Lebertumore bei verschiedenen weiblichen Mäuserassen, jedoch nicht bei männlichen Mäusen

8) DDT:

    a. verursachte Lebertumore bei Mäusen, jedoch nicht bei Ratten oder Hamstern

9) Natriumsaccharin (künstlicher Süßstoff):

    a. verursachte Blasenkrebs nur bei männlichen Ratten
    b.männliche und weibliche Affen, Hamster und Mäuse wurden selbst bei hohen Dosen nicht geschädigt
    c. epidemiologische Studien ergaben keine Beweise für Blasenkrebs beim Menschen

10) Arsen:

    a. krebserregend beim Menschen
    b. nicht krebserregend bei Nagern

11) Benzidin und 2-Naphthylamin:

    a. verursachte Blasenkrebs beim Menschen und bei Hunden
    b. verursachte Leber- und Brusttumore bei Ratten
    c. verursachte hauptsächlich Lebertumore bei Mäusen und Hamstern

12) Glasfaserprodukte:

    a. Experimente mit Ratten, Meerschweinchen, Kaninchen und Affen in den 50-er Jahren erzeugten keine Lungenschäden, als die Tiere gezwungen wurden, Glasfasern einzuatmen. Eine spätere Analyse in den 80-er Jahren zeigte, dass Hamster, Meerschweinchen, Mäuse und Affen, die Glasfasern, Glaswolle oder Mineralwolle ausgesetzt wurden, keine Lungentumore nach einer langzeitigen Einatmung entwickelten.
    b. 1991 entschied die US-amerikanische Occupational Health and Safety Administration, dass Glasfaserprodukte als potenziell krebserregend gekennzeichnet werden sollten, weil im Gegensatz zu Tierversuchen Studien bei Arbeitern in der Industrie ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko erwiesen.

Quelle: Deutschland = www.peta.de

 
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